CBD – Cannabidiol aus der Hanfpflanze

Der Trend geht seit einigen Jahren wieder stark in Richtung Naturheilkunde. Aber warum ist das Thema so populär? Der Grund ist relativ simpel: Viele Medikamente aus der Schulmedizin haben zum Teil sehr starke Nebenwirkungen, die mit homöopathischen Präparaten nicht zu erwarten sind. Ein Produkt, das bereits seit einiger Zeit auf dem Vormarsch ist, beinhaltet den Wirkstoff Cannabidiol. Besser bekannt ist er unter seiner Abkürzung CBD.

CBD Öl Cannabidiol

Die Hersteller gewinnen diese Substanz aus der weiblichen Hanfpflanze. Damit sind die Produkte aber keineswegs illegal, wie vielleicht auf den ersten Blick vermutet werden könnte. Ganz im Gegenteil: Der Anteil an THC ist so gering, dass keine berauschende Wirkung möglich ist. Dafür findet sich in dem extrahierten CBD eine verhältnismäßig hohe Nährstoffdichte.

Was verbirgt sich hinter dem Namen CBD?

Cannabidiol wird nicht aus den typischen Drogenpflanzen gewonnen, sondern aus speziellem Industriehanf. Er enthält aufgrund seiner Züchtung so gut wie kein THC (Tetrahydrocannabidiol) und wird außerdem häufig von der Textilindustrie für die Herstellung nachhaltiger Kleidung genutzt. Eine der wichtigsten Pflanzen in diesem Zusammenhang ist die Sorte „Cannabis Sativa“. Sie enthält besonders viel Cannabidiol und ist damit sehr wertvoll für die Herstellung bestimmter Produkte.

Trotz der vielen positiven Eigenschaften wurde CBD bisher noch nicht als Arzneimittel zugelassen. Das hält zahlreiche Hersteller aber nicht davon ab, mit immer neuen Produkten in den Markt zu drängen. Mittlerweile finden sich neben Ölen, Cremes, Kapseln oder Kristallen auch diverse Nahrungsergänzungsmittel mit dem Wirkstoff CBD. Was genau es damit auf sich hat, werden wir noch näher erläutern.

Zusammenfassend kann man sagen, dass CBD ein wertvoller Wirkstoff der Hanfpflanze ist, der nicht berauschend wirkt und daher für die Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln zugelassen wurde. Auch wenn der Bestandteil offiziell noch nicht als Arznei gilt, beschäftigen sich seit Jahren zahlreiche Studien mit der Wirksamkeit. Selbst die WHO hat sich mittlerweile positiv zu dem Thema geäußert.

Wer noch mehr über CBD erfahren möchte, ist mit einem Ratgeber des Autors Franjo Grotenhermen gut beraten. Er erklärt in seinen Büchern nicht nur die Wirksamkeit der Cannabidiole, sondern gibt auch viele Anregungen zur Behandlung unterschiedlichster Symptome. Abgerundet werden seine Ratgeber durch Rezepte und Ergebnisse verschiedener Studien.

Was macht Hanf so besonders?

Die Geschichte ist fast so alt wie die Menschheit selbst. Schon vor rund 10.000 Jahren baute man die Hanfpflanze an und im alten China nutzt man die strapazierfähigen Fasern bereits seit einer gefühlten Ewigkeit zur Herstellung von Kleidung.

Daneben wurde Hanf auf dem Weltmarkt sehr lange zu hohen Preisen gehandelt. Russland war damals mit über 80% Marktanteil der Hauptlieferant überhaupt.

Diese Zeiten sind jedoch längst vorbei und die Pflanze wird heutzutage nahezu überall angebaut. Besonders häufig findet man sie in Ländern, in denen ein subtropisches Klima herrscht. Eine dieser Regionen ist Zentralasien, wo der Hanf sogar als Nahrungsmittel gilt. Besonders den Hanfsamen sagt man dort eine heilsame Wirkung nach. Das erklärt auch, warum die Pflanze in diesen Gefilden schon lange einen festen Platz in der Medizin hat.

Dabei war der Hanf lange Zeit fast vollständig aus unseren Köpfen verschwunden. Schuld daran war vor allem die Industrie mit ihren innovativen Kunstfasern. Sie sind besonders günstig in der Herstellung und daher bestens für die Konsumgesellschaft der breiten Masse geeignet. Nur einem konsequenten Umdenken ist es geschuldet, dass wir wieder verstärkt zu nachwachsenden Rohstoffen tendieren. Das verschafft glücklicherweise auch der vielseitig verwendbaren Hanfpflanze ein echtes Revival.

Welche Wirkung hat CBD auf den menschlichen Körper?

CBD wirkt im Gegensatz zu dem illegalen THC nicht berauschend. Trotzdem hat es ganz erstaunliche Wirkmechanismen, die seit seiner Entdeckung im Jahr 1970 immer weiter erforscht werden. Fast zeitgleich mit dem Cannabidiol entdeckte man auch das körpereigene Endocannabinoid System. Bereits 1987 erklärte Prof. Allyn Howlett von der Saint-Louis-Universität in den USA die Wirkung von CBD auf den menschlichen Körper. Schon damals wusste man, dass dabei zwei Rezeptoren eine wichtige Rolle spielen. Der Rezeptor CB1 befindet sich sowohl im Darm als auch im zentralen Nervensystem. Ein zweiter Rezeptor (CB2) findet sich auf Zellen, die für das Immunsystem und den Knochenstoffwechsel wichtig sind.

Das menschliche Endocannabinoid System hat somit Einfluss auf sämtliche Vorgänge im Organismus. Es regelt das Immunsystem, den Appetit, unseren Schlaf, das Schmerzempfinden, die Körpertemperatur und nicht zuletzt auch unsere Stimmung. Was die meisten Menschen nicht wissen: Unser Organismus ist dazu in der Lage, bestimmte Cannabinoide selbst zu bilden. Nur leider reicht diese Konzentration nicht immer aus, um bestimmte Symptome effektiv zu lindern. Allerdings kann man den Körper optimal unterstützen mit der Aufnahme von CBD. Es wirkt deshalb so gut, weil es der Struktur der körpereigenen Botenstoffe so ähnlich ist.

Das CBD kann auf verschiedene Arten verabreicht werden und wird insbesondere bei entzündlichen Erkrankungen oder Schmerzen eingesetzt. Außerdem hilft es, Patienten mit Angstzuständen zu beruhigen. Die beste Wirkung erzielt man mit der sogenannten Decarboxylierung, also durch Erhitzen. Wird das Cannabidiol beim Kochen oder Backen auf eine bestimmte Temperatur erwärmt (nicht zu heiß!), entfalten sich die positiven Eigenschaften der enthaltenen Carboxylsäuren ganz besonders gut.

Mittlerweile gibt es unglaublich viele Studien zu dem Thema. Eine davon beschäftigte sich mit der Wirkung auf Krebserkrankungen. Man kam zu dem erstaunlichen Ergebnis, dass CBD unter Umständen das Wachstum bestimmter Tumorzellen aufhalten kann.

Aber nicht nur bei dieser schweren Krankheit zeigen Cannabidiole eine positive Wirkung. Es hilft besonders bei Symptomen entzündlicher Reaktionen im Körper, die in der Regel ausschließlich mit chemischen Medikamenten behandelt werden.

Was ist CBD Öl?

Wie bereits kurz erwähnt, kann man CBD auf verschiedene Arten einnehmen. Neben diversen Nahrungsergänzungsmitteln finden sich auf dem Markt auch Kristalle, Kapseln und Öle. Besonders das CBD Öl ist auf vielfache Art und Weise verwendbar.

Dabei sind zum Teil aufwendige Extrahierungsmethoden notwendig, um die wertvollen Inhaltsstoffe aus dem industriell angebauten Hanf zu gewinnen. Eine Sorte, die sich dafür besonders gut eignet, nennt sich „Sativa“. Sie enthält einen sehr hohen Anteil wertvoller Cannabidiole. Auch wenn der Name es zunächst vielleicht vermuten lässt, enthalten diese Pflanzensorten so gut wie kein THC und sind daher völlig legal.

Wie wird das Öl produziert?

Seriöse Unternehmer verwenden für die Herstellung hochwertiger Öle nur Hanfpflanzen, die aus der EU stammen. Das garantiert eine gleichbleibend hohe Qualität und die Produzenten können sich sicher sein, einen legalen Rohstoff zu bekommen.

Das CBD Öl von yoyocan beispielsweise ist rein pflanzlich und wird mit Hilfe komplexer Filtrationsprozesse in Schweizer Laboratorien produziert. Das Produkt beinhaltet viele wertvolle Terpene und ist in Konzentrationen von 5%, 10% und 20% erhältlich. Der Hersteller achtet strengstens darauf, dass das Öl frei von Schwermetallen oder anderen Zusätzen ist. So garantiert er seinen Kunden einen gleichbleibend hohen Qualitätsstandard.

Die zuvor isolierten Terpene werden dem Öl später wieder untergemischt. Zusammen mit den Cannabinoiden entfaltet das Produkt später einen Entourage-Effekt. Dieser zeigt sich immer dann, wenn einzelne Wirkstoffe der Hanfpflanze miteinander kombiniert werden, um noch bessere Eigenschaften hervorbringen zu können.

Wie nimmt man das CBD Öl richtig ein?

Das CBD kann man auf vier verschiedene Arten zu sich nehmen. Entweder als Tropfen bzw. Öl, in Form von Kapseln oder sogar mit Hilfe eines Verdampfers. Damit der Wirkstoff optimal aufgenommen werden kann, sollte man nach der Einnahme mindestens eine viertel Stunde lang mit dem Verzehr anderer Getränke oder Lebensmittel warten.

Was muss ich bei der Einnahme in Form von Kapseln beachten?

Es gibt einige Menschen, die den speziellen Geschmack von CBD Öl nicht besonders mögen. Für sie eignet sich die Einnahme in Form von Kapseln hervorragend. Das schont nicht nur die Geschmacksnerven, sondern erleichtert auch die Dosierung.

Die Einnahme ist denkbar einfach, denn die Kapseln müssen nur auf die Zunge gelegt und dann mit einem Glas Wasser geschluckt werden. Allerdings setzt die Wirkung deutlich später ein, da sich das Präparat zunächst zersetzen muss.

Was muss ich bei der Einnahme von CBD Öl in Lebensmitteln beachten?

Der eigene Geschmack lässt sich außerdem leicht übergehen, indem man das Öl in Getränke oder Speisen träufelt. Daneben lassen sich auch CBD Kristalle sehr gut verarbeiten. Eine Möglichkeit ist, sie in Backwaren zu verwenden.

Wie kann man CBD mit einem Verdampfer zu sich nehmen?

Neben den bereits beschriebenen Möglichkeiten kann man CBD auch in Form eines Verdampfers zu sich nehmen. Das hat neben der positiven Wirkung den Vorteil, dass kein schädliches Nikotin enthalten ist.

Wie kann ich pures CBD Öl einnehmen?

Ganz besonders wirkungsvoll ist das reine CBD Öl, indem es unter die Zunge geträufelt wird. Durch die Schleimhäute gelangen die wertvollen Inhaltsstoffe sehr schnell in den Blutkreislauf.

Wie dosiere ich CBD Öl richtig?

Da jeder Mensch anders auf den Wirkstoff reagiert, sollte man gerade anfangs eher vorsichtig dosieren. Das heißt, dass man sich langsam herantastet von den empfohlenen Angaben des Herstellers bis hin zur individuellen Dosierung.

Gerade Krebspatienten wird empfohlen, ein Öl mit einem bestimmten Gehalt an THC einzunehmen. Leider ist das in Deutschland nicht legal erhältlich. Trotzdem wirkt besonders diese Variante gut gegen diverse Begleiterscheinungen einer Chemotherapie. Es hilft gegen Übelkeit und hemmt außerdem das weitere Wachstum der Krebszellen.

Generell gelten folgende Dosierempfehlungen:

– Leichte Beschwerden: Hierbei empfehlen die Hersteller, in der ersten Woche morgens und abends jeweils drei Tropfen Öl (5%) einzunehmen. In der darauffolgenden Woche kann die Menge auf fünf Tropfen erhöht werden.

– Mehrere Symptome gleichzeitig: Wer unter verschiedenen Beschwerden leidet, deren Ausprägung mäßig bis stark sind, sollte die Tropfen (5%) während der ersten zwei Wochen morgens und abends einnehmen. Dabei werden jeweils fünf Tropfen empfohlen. Nach dieser Zeit kann die Dosis auf drei mal täglich 5 Tropfen erhöht werden.

– Angstzustände: Wer unter Unruhe oder Nervosität leidet, kann drei mal täglich jeweils drei Tropfen zu sich nehmen. Diese Dosis sollte allerdings nicht überschritten werden. Das Gleiche gilt auch bei Schlafstörungen oder Problemen mit dem Verdauungstrakt.

Bei sämtlichen Dosierempfehlungen darf man das eigene Körpergewicht nicht vernachlässigen. Die oben angezeigten Richtwerte beziehen sich auf ca. 60 kg bis 90 kg. Wenn das Gewicht davon abweicht, muss auch zwingend die Dosierung angepasst werden, um unerwünschte Nebenwirkungen zu verhindern.

Was unterscheidet CBD Öl von Ölen mit THC?

Wer an Cannabis denkt, hat meistens sofort auch das illegale Marihuana im Kopf. Der enthaltene Bestandteil THC ist stark psychoaktiv und erfreut sich allein deshalb größter Beliebtheit bei vielen Menschen auf der ganzen Welt. Daneben gibt es aber auch zahlreiche Kritiker, die Anfang des 20. Jahrhunderts ein Verbot dieser Freizeitdroge erwirkten. Damit lag dann allerdings auch die medizinische Nutzbarkeit der Pflanze zunächst auf Eis.

Erst einige Jahre später erkannte man die positiven Eigenschaften von Produkten mit CBD, die ganz ohne THC auskommen.

Sämtliche Nahrungsergänzungsmittel, die in Deutschland und der Schweiz vertrieben werden, dürfen nicht mehr als 0,2% THC enthalten. Dieser Wert ist so niedrig, dass er kaum noch nachgewiesen werden kann. Das garantiert den Konsumenten nicht nur ein sicheres, sondern vor allem legales Produkt.

Was muss beim Kauf von CBD Kapseln beachtet werden?

Wer die wertvollen Inhaltsstoffe in Form von Kapseln zu sich nehmen möchte, sollte sich die Angaben des Herstellers genau durchlesen. Denn häufig finden sich neben CBD auch noch zahlreiche Zusätze in den Produkten. Je nach Erkrankung sollten sie diese genau kennen, damit es nicht zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen kann.

Dabei bieten sich Kapseln für alle Menschen an, die den Geschmack nicht sonderlich mögen und unsicher sind, was die Dosierung angeht.

Welche Vor- und Nachteile haben Kapseln im Vergleich zu CBD Öl?

Vor- und Nachteile von CBD Öl

– Die Qualität des Öls kann je nach Hersteller sehr stark variieren. Das zeigt sich ganz besonders in Geschmack und Aussehen. Je nach Verdünnungsmittel kann die Farbe von goldbraun bis grünlich wirken. Das Produktionsverfahren hat aber auch deutliche Auswirkungen auf den Geschmack. Dieser ist je nach Qualität mehr oder weniger scharf und bitter.

Das qualitativ hochwertige Öl von yoyocan ist in Konzentrationen von 5% bis 20% erhältlich. Neulinge auf dem Gebiet sollten zunächst mit der geringsten Dosis beginnen und dann langsam steigern, bis die gewünschte Wirkung erzielt wird.

Da man von stärker konzentrierten Ölen deutlich weniger benötigt, relativiert sich der höhere Preis recht schnell wieder.

– Die Wirkung des reinen Öls setzt verhältnismäßig schnell ein. Das hängt damit zusammen, dass man die Tropfen direkt auf die Mundschleimhaut träufelt. Dadurch gelangt es unmittelbar in den Blutkreislauf.

– Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass man das Öl mit Lebensmitteln mischen kann. Auf diese Art und Weise kann man nicht nur den zum Teil unangenehmen Geschmack umgehen, sondern auch seine individuelle Dosierung ganz leicht anpassen. Das ist mit Kapseln nicht möglich.

– Der Nachteil liegt für viele Probanden leider im gewöhnungsbedürftigen Geschmack des Öls.

– Das Öl muss immer richtig aufbewahrt werden, damit es seine positiven Eigenschaften behält. Gerade unterwegs ist es aber nicht immer möglich, das Produkt vor Licht oder Wärme zu schützen. Das reine Öl ist daher nur bedingt empfehlenswert, wenn man viel reist.

Vor- und Nachteile von Kapseln

– Die Kapseln bieten den großen Vorteil, dass man sich nicht mit dem Geschmack auseinandersetzen muss. Die Hülle löst sich nämlich erst im Magen auf und passiert die Mundschleimhaut, ohne ein unangenehmes Gefühl zu hinterlassen. Je nach Produkt kann das Öl in reiner Form nämlich sehr bitter oder scharf schmecken. Das schreckt einige Menschen ab. Die Kapseln enthalten das CBD in gelöster Form und können so außerdem ganz leicht dosiert werden.

– Außerdem gibt es keinen Unterschied zur Qualität des enthaltenen Öls. Das heißt, auch die Kapseln können die gleiche Wirkung erzielen wie ein reines CBD Öl.

– Leider variiert die Konzentration des enthaltenen Öls oft sehr stark. Wie bereits beschrieben, versetzen viele Hersteller die Produkte noch mit weiteren Zusatzstoffen wie beispielsweise Vitamin C. Das ist nicht nur unnötig, sondern teilweise sogar kontraproduktiv. Wenn man sich für Kapseln entscheidet, ist die Konzentration des Wirkstoffs also sehr wichtig. Üblicherweise werden sie mit vier (6,4 mg CBD je Kapsel) oder zehn (16 mg CBD je Kapsel) Prozent verkauft. Es gibt aber auch Hersteller, die eine Konzentration von bis zu 25% anbieten. Eine sanfte Steigerung der Dosis ist damit leider nicht möglich. Die geringeren Konzentrationen bieten sich besonders gut an, um den Körper schrittweise an den neuen Wirkstoff zu gewöhnen.

– Wenn man sich an die Empfehlungen des Herstellers hält, kann der Wirkstoff in Form von Kapseln sehr gut dosiert werden.

– Viele Hersteller haben erkannt, dass sich der Wirkstoff in Kapseln sehr gut mit anderen Zusätzen kombinieren lässt. Das kann die positiven Eigenschaften der einzelnen Komponenten noch verstärken.

– Die Kapseln lassen sich gut verstauen und so auch leicht unterwegs einnehmen. Sie laufen nicht aus und können ganz diskret mit etwas Wasser geschluckt werden. Im Gegensatz dazu muss das reine Öl erst unter die Zunge geträufelt werden. Das kann in der Öffentlichkeit leicht unangenehm auffallen.

– Leider setzt die Wirkung von Kapseln erst sehr viel später ein, da die Hülle erst im Magen zersetzt wird. Erst danach kann der Wirkstoff von der Schleimhaut aufgenommen und an den Blutkreislauf abgegeben werden.

– Außerdem haben einige Menschen große Probleme damit, die Kapseln zu schlucken. Für sie ist die Einnahme in Form von Öl deutlich angenehmer.

Wie dosiert man die Kapseln richtig?

Am Anfang wird drei mal am Tag jeweils eine Kapsel geschluckt. Wenn die gewünschte Wirkung mit dieser Dosierung ausbleibt, kann die Menge langsam gesteigert werden. Dabei sollte man aber nicht nur den kostbaren Wirkstoff im Blick behalten, sondern auch seinen Geldbeutel. Denn besonders hochwertige Produkte kosten meistens auch deutlich mehr.

Wer unter einem empfindlichen Magen leidet, kann die Kapseln zu den Mahlzeiten einnehmen. Das hat den Vorteil, dass sich der Wirkstoff viel schneller auflöst. Denn CBD ist fettlöslich und kann so viel schneller in den Blutkreislauf gelangen. Dabei muss es nicht immer eine Hauptmahlzeit sein – auch ein Glas Milch oder eine Hand voll Nüsse reichen aus, um die Kapseln einzunehmen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich die beste Wirkung erzielen lässt, wenn die Kapseln entweder auf nüchternen Magen oder zusammen mit einer fettreichen Mahlzeit eingenommen werden.

Wie kann ich CBD rauchen?

Es müssen nicht immer diverse Nahrungsergänzungsmittel wie Öle oder Kapseln sein. Mittlerweile bieten zahlreiche Hersteller auch Verdampfer an, mit denen der Wirkstoff sogar geraucht werden kann.

Für Anwender sogenannter CBD E-Liquids ist es wichtig zu wissen, ob die Produkte Nikotin enthalten. Daneben spielt auch der Gehalt an CBD sowie die Liste der weiteren Inhaltsstoffe eine nicht unerhebliche Rolle bei der richtigen Wahl. Ausschlaggebend sind insbesondere die Zusammensetzung von Wasser, Aromen, Glycerin und natürlich CBD.

Die Qualitätsunterschiede können mitunter gravierend sein und lassen sich schon am jeweiligen Preisgefüge unterscheiden. Liquids aus dem europäischen Ausland unterliegen sehr strengen Kontrollen. Ganz anders verhält es sich mit günstigen Produkten aus China. Häufig enthalten diese Liquids nur sehr geringe Mengen CBD, dafür aber zahlreiche Zusatzstoffe. Am besten wendet man sich an den Händler seines Vertrauens, um ein sicheres Produkt zu erhalten.

Erste Hinweise auf die Qualität finden sich aber auch schon auf der Verpackung. Cannabidiol muss nämlich nicht zwingend aus der Hanfpflanze extrahiert werden. Fehlt ein entsprechender Hinweis auf der Verpackung, kann man davon ausgehen, dass das enthaltene CBD synthetisch hergestellt wurde.

Die E-Liquids von yoyocan sind frei von Nikotin und enthalten ausschließlich natürliches CBD. Unter Umständen kann man mit diesen Produkten sogar seine Sucht überwinden. Das ist auch der Grund, warum E-Liquids gerade bei ehemaligen Rauchern so beliebt sind.

Wie wirkt ein CBD Liquid?

Durch die Nutzung eines Verdampfers gelangt der Wirkstoff CBD besonders schnell ins Blut. Wer sich für diese Methode entscheidet, kann entweder zu einem Liquid für die E-Zigarette greifen, oder einen Vaporizer benutzen. Beides verwandelt die Inhaltsstoffe in Rauch, der eingeatmet besonders schnell wirken kann. Im Gegensatz zur Zigarette enthalten die Liquids allerdings kein süchtig machendes Nikotin. Außerdem wird das CBD lediglich verdampft und nicht verbrannt. Das ist ein nicht unerheblicher Vorteil im Hinblick auf die Gesundheit der Lunge.

Anders als bei einer Zigarette werden die Stoffe bei E-Liquids direkt über die Mundschleimhaut aufgenommen. Das heißt, die Wirkung ist häufig schon nach einer halben Stunde spürbar. Beim Rauchen hingegen passieren sie erst den Verdauungstrakt und die Leber, was den Körper deutlich belastet.

Auch wenn E-Liquids eine gute Bioverfügbarkeit besitzen, stehen sie im Vergleich zu anderen Produkten immer wieder in der Kritik. Denn eigentlich ist unsere Lunge nur dafür gedacht, den Körper mit lebenswichtigem Sauerstoff zu versorgen. Die Aufnahme von Wirkstoffen durch Qualm zählt laut Kritikern nicht zu ihren Aufgaben.

Wie werden CBD Liquids hergestellt?

Im Grunde unterscheidet sich die Herstellung nicht von der gewöhnlicher Liquids. Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang jedoch das zugesetzte CBD. Es kann mit Hilfe unterschiedlicher Extrahierungsverfahren gewonnen werden. Je nach Methode kann sich das stark auf den Preis und die Qualität auswirken.

– Mit Hilfe eines Trägeröls: Dafür werden die Bestandteile der Pflanze zunächst decarboxyliert, also erhitzt. Danach werden sie zusammen mit einem bestimmten Trägeröl für einige Stunden weiter erwärmt. Sowohl das CBD als auch alle anderen wichtigen Inhaltsstoffe binden sich an die Fette. Dadurch entsteht ein öliger Auszug. Dieser muss zunächst abkühlen, bevor die Pflanzenteile herausgefiltert werden. Leider hat man bei dieser Methode nur wenig Kontrolle über den Gehalt an CBD. Außerdem eignet sie sich aufgrund der Verwendung des Öls nur sehr bedingt für die Herstellung von E-Liquids. Denn leider werden beim Verdampfen von Öl zum Teil schädliche Substanzen freigesetzt.

– Mit Hilfe von Lösungsmitteln: Bei dieser sehr weit verbreiteten Methode werden die Inhaltsstoffe mit Hilfe bestimmter Lösungsmittel aus der Pflanze extrahiert. In den meisten Fällen kommen dabei Flüssigkeiten wie Butan, Hexan oder Ethanol zum Einsatz.

Nach der Prozedur muss man das Lösungsmittel langsam verdampfen lassen, um möglichst reines CBD zu erhalten. Der Vorteil dieser verhältnismäßig günstigen Methode liegt darin, dass sich in kurzer Zeit große Mengen extrahieren lassen. Leider kommt es aber auch immer wieder zu verunreinigten Produkten, in denen sich Rückstände der verwendeten Lösungsmittel finden.

– Superkritische Extraktion mittels CO2: Diese innovative Methode ist die wohl beste im Hinblick auf die Extraktion von CBD. Dabei wird CO2 so verändert, dass ein superkritischer Zustand eintritt. Das heißt, es weist gleichzeitig die Eigenschaften einer Flüssigkeit und eines gasförmigen Stoffes auf. Anschließend wird es in unterschiedlichen Temperaturen und Winkeln durch die Bestandteile der Pflanze gepumpt, um die Cannabinoide und Terpene zu lösen. Diese sogenannte Fraktionierung ermöglicht ein besonders sauberes und sicheres Endprodukt. Außerdem löst sie eine besonders große Menge aus der Pflanze und sorgt damit für einen großen Ertrag. Leider ist diese Form der Extraktion im Verhältnis zu anderen Methoden relativ kostspielig. Das merken dann anschließend auch die Konsumenten, die das Produkt kaufen möchten.

Was sind die besten Produkte mit CBD und welche E-Liquids lohnen sich?

Der Markt wird nahezu überschwemmt mit Produkten rund um das Thema CBD. Da wird es zunehmend schwerer, den Überblick zu behalten. Aber was ist wichtig, wenn man Produkte mit CBD kaufen möchte?

Wer besonders großen Wert auf Qualität legt, sollte zu Präparaten greifen, die mit Hilfe der oben beschriebenen CO2-Methode extrahiert wurden. Denn dadurch werden besonders reine Produkte erzielt.

Außerdem ist es wichtig, den Gehalt von THC im Auge zu behalten. In Deutschland und der Schweiz darf dieser 0,2% nicht überschreiten. Daneben gibt es auch Länder, in denen diese Grenze bei null liegt.

Der Gesundheit ist es außerdem zuträglicher, nur E-Liquids zu kaufen, die kein Nikotin enthalten. Speziell für die Rauchentwöhnung bieten sich Produkte an, die zwar keine süchtig machenden Inhaltsstoffe besitzen, aber trotzdem nach Tabak schmecken.

Wem die Auswahl beim Händler zu fad ist, kann sich sein E-Liquid mittlerweile sogar selbst mischen. Im Internet findet man diverse Aromen und Rezepte, die das ganz leicht ermöglichen.

Die positive Wirkung von CBD wurde bereits in zahlreichen Studien veröffentlicht. Einer dieser Fachartikel findet sich auch in dem British Journal of Pharmacology. Hier wird unter Anderem beschrieben, wie gut Cannabidiol gegen die Begleiterscheinungen einer Chemotherapie helfen kann.

In der Schweiz weiß man schon länger um diese positiven Eigenschaften. Das ist auch der Grund, warum CBD dort schon seit einigen Jahren zu therapeutischen Zwecken eingesetzt wird.

Wie verwendet man CBD Kristalle?

In Form von Kristallen lässt sich CBD entweder rauchen, oder in Speisen und Getränke mischen.

Immer beliebter wird auch das sogenannte „Dabben“. Damit ist das Einatmen der Dampfwolke gemeint, die beim Schmelzen der Kristalle entsteht. Besonders leicht gelingt das mit Hilfe einer „Bong“.

Wie auch bei allen anderen Produkten ist die Reinheit der Kristalle sehr wichtig. Im besten Fall garantiert der Hersteller, dass weder Schwermetalle noch andere schädliche Substanzen enthalten sind. In diesem Zusammenhang sind besonders die Kristalle der Firmen yoyocan und Cibdol zu nennen.

Wem die Benutzung einer „Bong“ zu anstößig ist, kann die Kristalle auch verdampfen. Dazu füllt man sie in ein entsprechendes Gerät, erhitzt das Ganze auf eine angenehme Temperatur und inhaliert die Dämpfe. Ganz wichtig: Die Kristalle dürfen auf keinen Fall zu heiß werden, da sich sonst Benzene und Karzinogene bilden können.

Selbstverständlich lassen sich die fein gemahlenen Kristalle auch mit einem E-Liquid mischen.

Wer nicht rauchen oder verdampfen will, kann die Kristalle auch oral einnehmen. Dafür lässt man sie auf der Zunge zergehen. Durch die Schleimhäute gelangt das CBD besonders schnell in den Blutkreislauf.

Eine der einfachsten Methoden ist die Verarbeitung in Lebensmitteln. Genau wie Cannabis auch lassen sich die fein gemahlenen Kristalle ganz leicht in Speisen oder Getränke rühren. Im Internet finden sich dazu zahlreiche Rezepte.

Sind CBD Blüten legal?

In Deutschland ist der Vertrieb von CBD Blüten bislang illegal. Nur in der Schweiz ist der Verkauf unter Einhaltung bestimmter Auflagen halb legal. Dort sieht die Gesetzgebung jedoch vor, dass die Blüten nicht in die Hände privater Anwender gehört. Der Grund ist, dass kein Händler gewährleisten kann, dass die einzelnen Bestandteile völlig ohne THC verkauft werden. Deshalb ist nicht auszuschließen, dass die Blüten zu Rauschzwecken konsumiert werden.

CBD Blüten werden umgangssprachlich auch als CBD Gras bezeichnet. Dabei ist dieser Name etwas irreführend, denn auch in diesen Bestandteilen findet sich nur eine sehr geringe Konzentration des high machenden THCs. Sehr hoch hingegen ist der Anteil wertvoller Cannabidiole. Die CBD Blüten stammen zumeist von zertifizierten Nutzhanfpflanzen und eignen sich besonders gut für Kosmetikprodukte. Aber auch in zahlreichen Nahrungsergänzungsmitteln lassen sie sich hervorragend verarbeiten.

Was ist der Unterschied zwischen CBD Öl und Cannabisöl?

Cannabisöl wird aus der gleichnamigen Pflanze gewonnen und enthält neben CBD auch THC. Die Wirkstoffe finden sich zu großen Teilen in den kleinen Harzdrüsen der Blätter und Knospen.

Meistens findet sich in Cannabisöl auch THC. Aus diesem Grund sind die meisten der verfügbaren Produkte leider illegal oder nur auf Rezept erhältlich. Aber es gibt auch Öle, die aus der Blüte gewonnen werden und dadurch nur einen verschwindend geringen Anteil an THC enthalten. Die Herstellung ist recht aufwendig und kostspielig. Meistens kommt Kohlenstoffdioxid zum Einsatz, um das THC vom CBD zu trennen.

Für den Heimgebrauch kann man das Öl auch leicht selbst herstellen. Dazu benötigt man entsprechende Gefäße, reinen Alkohol und Cannabisblüten. Letztere gibt man in einen Behälter, bedeckt das Ganze mit dem Alkohol und lässt die Mischung dann für einige Zeit ziehen. Anschließend erhitzt man nur die Flüssigkeit langsam in einem Topf. Dazu kommt dann eine weitere Menge Alkohol. Dann kippt man die Blüten wieder in die Mischung. Anschließend bei ca. 100 Grad aufkochen. Nach dem Vorgang bleibt nur noch das Öl im Topf zurück. Um den Eigengeschmack zu überdecken, empfiehlt sich die Mischung mit einem Trägeröl. Das kann beispielsweise ein Hanföl oder Walnussöl sein.

Gegen welche Krankheiten wirkt das CBD Öl?

Besonders häufig wird das CBD Öl angewendet bei Schmerzen oder entzündlichen Prozessen im Körper. Es wirkt sehr gut bei Akne, Rheuma oder Arthritis. Aber auch bei Krankheiten wie Epilepsie und sogar Krebs erzielt es sehr positive Effekte.

Zahlreiche Studien konnten belegen, dass CBD Öl Patienten mit Angststörungen helfen kann, ruhiger zu werden. Auch Schlafstörungen lassen sich damit gut behandeln.

Ganz besondere Beachtung findet der Wirkstoff in der begleitenden Therapie von Krebs. Während einer Chemotherapie hilft CBD gegen Übelkeit und verhindert außerdem das weitere Wachstum böser Zellen.

Außerdem wird therapeutisches CBD immer häufiger eingesetzt bei der Behandlung von Migräne und zur Reduzierung von Stresssymptomen.

Darüber hinaus werden Präparate mit dem Wirkstoff auch zur Entwöhnung bestimmter Suchterkrankungen eingesetzt. Auch wenn sie das schädliche Verhalten selbst nicht verhindern können, so lindern die Inhaltsstoffe immerhin die Begleiterscheinungen eines Entzugs.

Wo kann man Cannabisöl kaufen?

Im Internet finden sich zahlreiche seriöse Händler, die ihre Produkte in verschiedenen Konzentrationen von 5% bis 20% anbieten. Je höher dieser Prozentsatz ist, desto geringer ist die Verdünnung des Produktes. Wer also eine stärkere Wirkung erzielen will, sollte auch zu einer höheren Konzentration greifen.

Beim Kauf im Internet lohnt sich ein Blick auf das Kleingedruckte. Wichtig ist eine entsprechende Zertifizierung des Händlers, damit man ein sicheres und vor allem legales Produkt erhält.